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Geschmackstest: Hausbrandt Gourmet

Fruchtig-süßlicher Espresso, leicht nussig

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Wie wäre es mit einem fruchtig-süßlichen Espresso, der dazu leicht nussig schmeckt? So habe ich in meinem neuesten Geschmackstest den "Hausbrandt Gourmet" erlebt. Für diesen Test hat mir Roast Market aus Frankfurt am Main eine kleine Probe zur Verfügung gestellt, eine 250-Gramm-Dose mit bereits gemahlenem Kaffee.

250-Gramm-Dose Hausbrandt Gourmet (gemahlen) | Foto: Redaktion

Über die Traditionsmarke Hausbrandt könnte man ein ganzes Buch schreiben. Da im Gegensatz zu so manch anderem Hersteller über Hausbrandt mehr als genug leicht im Internet zu finden ist, werde ich mich heute insoweit besonders kurz fassen. Nicht zuletzt der Hersteller selbst informiert auf seiner Website über die eigene Geschichte.

Blick von oben auf die 250-Gramm-Dose Hausbrandt Gourmet (gemahlen) | Foto: Redaktion

Hinter dem Namen könnte man eine deutschen Kaffeeröster vermuten, doch Hausbrandt wurde 1892 im in der norditalienischen Stadt Triest von Hermann Ernest Hausbrandt, einem Kapitän der österreichischen Handelsmarine, gegründet. Für den Erfolg sorgte nicht nur für die damalige Zeit innovative Technik und innovatives Marketing, sondern insbesondere eine neue Form des Angebots: Anstatt die Bohnen ungeröstet zu verkaufen, bot Hausbrandt sie bereits professionell geröstet in Metalldosen verpackt an. Für die damalige Zeit war das revolutionär.

Für Siebträger und Espressokocher

Auf der Dose ist ein Espressokocher abgebildet, das ist also die vom Hersteller empfohlene Zubereitungsart. Im Onlineshop von Roast Market wird außerdem die Zubereitung mittels Siebträger empfohlen. Für meinen Test habe ich beide Zubereitungsarten ausprobiert. „Besonders ist der fruchtig, süßliche Geschmack und der leichte Säuregehalt“, schreibt Roast Market. Den Röstgrad gibt der Shop mit zwei von fünf Bohnen an. „Erlesene Kaffeemischung (100 % Arabica) mit würzigen und zitrusartigen Eigenschaften“, heißt es auf der Website des Herstellers. „Die delikate Milde und raffinierte Säure lassen einen wertvollen und exklusiven Kaffee entstehen.“

Der Hersteller empfiehlt die Zubereitung im Espressokocher | Foto: Redaktion

Wie schmeckt der Kaffee?

Beim ersten Schnuppern an der geöffneten Dose roch der „Hausbrandt Gourmet“ schokoladig und fruchtig, ich dachte an Vollmilchschokolade bzw. Vollmilchschokolade mit Trauben. Frisch aufgebrüht ist eine leichter Duft nach Früchten der deutlichste Eindruck.

Blick in die Dose | Foto: Redaktion

Bei Zubereitung im Espressokocher schmeckt der Kaffee bitter-fruchtig und weist Noten von Holz und Kakao auf. Wenn ich darauf achte, kann ich auch süßlich-fruchtige Aromen schmecken. Zudem ist er ein wenig nussig. Trotz der deutlichen Fruchtnoten wirkt der im Espressokocher zubereitete „Hausbrandt Gourmet“ insgesamt ziemlich mild.

Der Geschmack bei der Zubereitung mit einem Espressokocher ist zwar durchaus angenehm, aber wenn ich eine Siebträgermaschine nutze, gefällt mir der „Hausbrandt Gourmet“ deutlich besser. Der fruchtig-süßliche Geschmack ist hier ganz deutlich und ich mag die ebenfalls stärker ausgeprägte nussige Note, die mich an Walnüsse erinnert. Im Abgang zeigen sich dezente Röstnoten.

250-Gramm-Dose Hausbrandt Gourmet | Foto: Redaktion

Im Testzeitraum im März 2017 kostete eine 250-Gramm-Dose gemahlener „Hausbrandt Gourmet“ bei Roast Market 7,90 Euro. Ab drei Dosen wurde ein Mengenrabatt gewährt. Ein gutes Stück billiger wird es beim Kauf ganzer Bohnen.

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