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Dreifacher Geschmackstest: Tchibo Limited Edition Tanzania Machweo

Filterkaffee, Caffè Crema und Cafissimo-Kapseln

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Seit dem 3. April verkauft Tchibo die neue Limited Edition "Tanzania Machweo". Neben den beiden als ganze Bohnen erhältlichen Varianten "Filterkaffee" und "Caffè Crema" wird die neue Rarität in Kapselform für die Cafissimo-Maschinen angeboten. Tchibo hat mir je eine Packung für meinen Test zur Verfügung gestellt.

Limited Edition Tanzania Machweo | Foto: Redaktion

Limited Edition Tanzania Machweo | Foto: Redaktion

Auf der Karte ist Tansania nicht zuletzt dank des Kilimandscharo, des höchsten Berges des ganzen Kontinents, leicht zu finden. Das ostafrikanische Land hat zwar weit mehr als imposante Gebirge zu bieten – aber doch reichlich davon. Das Anbaugebiet von Tchibos aktueller Limited Edition liegt weit entfernt vom Kilimandscharo-Massiv, am anderen Ende des Landes, könnte man sagen.

Woher kommen die Bohnen?

Der Kaffee für den „Tanzania Machweo“ stammt aus dem südwestlichen Hochland, aus der Provinz Mbeya, Distrikt Mbozi, wo die Bedingungen (auf etwa 1.600 Metern über dem Meeresspiegel) für die Kaffeepflanzen dank sehr fruchtbarer Böden mit roter Erde und einem Wechsel zwischen starken Regenfällen und langen Trockenzeiten günstig sind. Aber es sind nicht nur die äußeren Bedingungen, auf die es ankommt.

Blick auf die Bohnen in der Packung | Foto: Redaktion

Seit 2014 unterstützt Tchibo im Rahmen des „Joint Forces“-Programms in der Anbauregion über 6.500 Kaffeefarmer dabei, auf nachhaltige Weise mehr und besseren Kaffee zu produzieren. Es handelt sich nicht um ein reines Qualifizierungsprogramm, vielmehr reichen die Angebote bis zu Jugendprogrammen, Bildungsmaßnahmen und Kindertagesbetreuung. Der „Tanzania Machweo“ trägt übrigens das Siegel der Rainforest Alliance.

Limited Edition Tanzania Machweo: Caffè Crema | Foto: Redaktion

Das Verpackungsdesign mit seinen warmen Kupfertönen gefällt mir sehr gut und passt bestens zum Geschmacksprofil der neuen Limited Edition, aber dazu gleich! Der Name „Machweo“, so erklärt es Tchibo, „bedeutet Sonnenuntergang auf Swahili und steht symbolisch für ein Land, das mit seinen in orange-goldenes Licht getauchten Steppen jeden in seinen Bann zieht“.

Wie schmeckt der Kaffee?

Für alle drei erhältlichen Varianten schreibt Tchibo über den Geschmack: „Weich und ausgewogen, mit einem Hauch Aprikose“. Stimmt so, kann ich nach einer Woche Geschmackstests sagen.

Cafissimo-Kapseln der Limited Edition Tanzania Machweo | Foto: Redaktion

Cafissimo-Kapseln der Limited Edition Tanzania Machweo | Foto: Redaktion

Cafissimo-Kapseln: Der Duft erinnert mich mehr an Kirschen denn an Aprikosen, er ist stark fruchtig und süßlich. Die Intensität gibt der Hersteller auf der Verpackung mit drei von sechs „Kapseln“ an; ich würde mindestens vier geben, denn die Kapseln werden ja für die Zubereitung als Caffè Crema empfohlen. Für einen Lungo hat dieser Kaffee einen intensiven Geschmack.

Intensitätsskala von Tchibo für Cafissimo-Kapseln | Foto: Redaktion

Trotz des kräftigen Geschmacks mit ausgeprägten Frucht- und leicht würzigen Noten wirkt der „Tanzania Machweo“ aus der Kapsel insgesamt weich und eher leicht. Im Nachklang kommen Röstnoten hervor, wobei sich der Geschmack auffallend lange im Mund hält, ohne auf unangenehme Weise bitter zu wirken.

10er-Packung Kapseln | Foto: Redaktion

Sofern Ihr als Besitzer einer Cafissimo-Maschine nichts gegen deutliche Fruchtnoten habt, kann ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen, weil der „Tanzania Machweo“ ein völlig anderes Geschmacksprofil als die Sorten aus dem Standardsortiment aufweist und für entsprechend Abwechslung in der Tasse sorgt.

Filterkaffee und Caffè Crema: Gerade geöffnet verströmen beide Packungen einen eindrücklichen, fruchtig-süßen und leicht würzigen Geruch, der sich durchaus mit „Aprikose“ etikettieren lässt. Beim Schnuppern an der Tasse mit heißem Kaffee duftet es zudem zuckrig.

Limited Edition Tanzania Machweo: Filterkaffee | Foto: Redaktion

Da insgesamt drei Varianten des „Tanzania Machweo“ zu testen waren, habe ich mich bei den ganzen Bohnen auf die Zubereitung mit einer elektrischen Filterkaffeemaschine von WMF (AromaOne) sowie eines eines Vollautomaten (Philips HD8847/01) fokussiert. Keine Überraschung: Die schlicht mit „Filterkaffee“ bezeichnete Variante, der Tchibo auf der Intensitätsskala drei von fünf Bohnen gibt, schmeckt am besten aus der Filterkaffeemaschine. Dieser Kaffee ist mein absoluter Favorit in dieser Testreihe. Ich bin begeistert von seinem extrem fruchtigen, aber zugleich ausgesprochen herben Geschmack. Der durchschnittliche Kaffeekonsument wird ihn vermutlich für etwas zu bitter und bestimmt für zu säuerlich halten.

Limited Edition Tanzania Machweo: Caffè Crema | Foto: Redaktion

Die Röstaromen, welche im Abgang langsam hervorkommen, sind angenehm schwach ausgeprägt. Das ist dann auch der größte Unterschied zur „Caffè Crema“ genannten Variante, die von Tchibo auf der Intensitätsskala vier von fünf Bohnen erhält. Der Kaffee schmeckt vor allem etwas rauchiger, egal auf welche Art ich ihn zubereite. Etwas weniger fruchtig scheint er ebenfalls zu sein.

Limited Edition Tanzania Machweo | Foto: Redaktion

Dafür schmeckt ein Lungo aus dem Vollautomaten mit den „Caffè Crema“-Bohnen etwas besser, wenngleich die „Filterkaffee“-Bohnen dafür ebenfalls gut genug geeignet sind. Für Espresso normaler Größe empfehle ich zwar beide nicht, doch mit den „Filterkaffee“-Bohnen ist das Ergebnis eindeutig zu sauer, während es mit den „Caffè Crema“-Bohnen (bei entsprechender Vorliebe) akzeptabel ausfällt. Ein weicher Gesamteindruck sowie ein leichter Körper lässt sich dem „Tanzania Machweo“ in allen Varianten und Zubereitungsarten attestieren.

Die 500-Gramm-Packungen mit ganzen Bohnen verkauft Tchibo zum Preis von 10,99 Euro. Eine 10er-Packung Cafissimo-Kapseln kostet 3,99 Euro.

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