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Tchibo Kigabah im Geschmackstest

Rarität des Jahres 2016 aus Papua-Neuguinea

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Vorige Woche hat Tchibo seine Privat Kaffee Rarität des Jahres 2016 in die Filialen gebracht. Heute stelle ich sie Euch in einem Geschmackstest vor. Dieser aus Papua-Neuguinea stammende Kaffee ist - schon angesichts seines Preises - etwas für besondere Genussmomente. Für die Transparenz: Für meinen Test hat mir Tchibo ein 250-Gramm-Päckchen Kigabah zur Verfügung gestellt.

Dose mit 250 Gramm Kigabah | Foto: Redaktion

Dose mit 250 Gramm Kigabah | Foto: Redaktion

Nur ein sehr kleiner Teil des weltweit produzierten Kaffees stammt aus Papua-Neuguinea. In manchen Teilen des pazifischen Inselstaates herrschen jedoch exzellente Bedingungen für den Anbau, so auch im Wahgi-Tal in der Provinz Jiwaka im westlichen Hochland.

Anbaugebiet auf einer Karte (Infomaterial von Tchibo) | Foto: Redaktion

Anbaugebiet auf einer Karte (Infomaterial von Tchibo) | Foto: Redaktion

Den Namen „Kigabah“ hat die Privat Kaffee Rarität des Jahres von der erst 1962 gegründeten Plantage Kigabah Estate, welche noch immer als Familienbetrieb geführt wird. Auf einer Höhe von etwa 1.520 Metern schafft eine Kombination von sonnigem Tropenwetter, hoher Luftfeuchtigkeit und sehr nährstoffreichen Vulkanböden ideale Voraussetzungen für den Anbau der Varietäten Typica (Blue Mountain) und Arusha.

Geschmacksvolle Metalldose

Wie vor wenigen Wochen bei der siebten Privat Kaffee Rarität Sumatra Ketiara präsentiert Tchibo die Rarität des Jahres 2016 in einer Metalldose, bei der der Produktname und sonstige Infos nur auf einem Aufkleber stehen. Somit kann die Dose dauerhaft für die Kaffeeaufbewahrung eingesetzt werden und fügt sich außerdem leichter in die Wohnumgebung ein. Falls Ihr zu Weihnachten einem Kaffeefan eine Freude bereiten möchtet, macht Euer Geschenk dank der hochwertigen Dose einen besseren Eindruck.

Tchibo Privat Kaffee Rarität Kigabah | Foto: Redaktion

Tchibo Privat Kaffee Rarität Kigabah | Foto: Redaktion

Außerdem sieht eine kleine Menge Kaffee, die in einer solchen Dose verschenkt wird, „nach mehr aus“. Darauf kommt es in diesem Fall an, denn für ein halbes (!) Pfund verlangt Tchibo 19,98 Euro. Das 250-Gramm-Tütchen wirkt ohne Metalldose etwas leichtgewichtig … Die sonstigen Privat Kaffee Raritäten verkauft Tchibo für rund 10 Euro pro Pfund, somit kostet die Rarität des Jahres in etwa das Vierfache. Bevor Ihr den Kigabah an jemanden verschenkt, der auch mit billigen Supermarktmischungen zufrieden ist und diese Spezialität nicht zu würdigen weiß, macht Euch damit lieber selbst eine Freude!

250-Gramm-Päckchen Kigabah | Foto: Redaktion

250-Gramm-Päckchen Kigabah | Foto: Redaktion

Wie schmeckt der Kaffee?

„Fruchtiges Aroma, mit feinen Anklängen von Sternfrucht“ lauten die knappen Angaben von Tchibo zum Geschmack des Kigabah. Etwas mehr kann ich Euch nach meinem Geschmackstest zwar erzählen, doch die Fruchtigkeit dominiert das Geschmacksprofil. Bereits beim ersten Schnuppern an den ganzen Bohnen konnte ich einen deutlich fruchtigen, leicht süßlichen Duft wahrnehmen. Frisch zubereitet duftet der Kigabah weniger fruchtig und dafür süßlicher, eher wie warmer Obstkuchen. Sehr ansprechend! Bei mancher Zubereitungsart duftete der heiße Kaffee zudem etwas würzig.

Bohnen in geöffneter Packung | Foto: Redaktion

Bohnen in geöffneter Packung | Foto: Redaktion

Bei der Zubereitung im Vollautomaten solltet Ihr den Kigabah als Lungo zubereiten. Dann kommen neben den fruchtigen Anteilen auch die herben und süßlichen Noten gut zur Geltung. Obwohl der Kigabah mild wirkt, ist sein Geschmack intensiv. Im Nachklang macht sich ein leicht mineralisches Mundgefühl bemerkbar.

Bei den meisten von Tchibos Privat Kaffee Raritäten rate ich von der Zubereitung als Espresso ab, weil sie sogar mir etwas zu sauer schmecken. Beim Kigabah mache ich eine Ausnahme: Als Espresso ist er zwar sehr fruchtig, doch weil er so mild und auch ein wenig süßlich ist, schmeckt er nicht zu sauer. Dafür muss man aber ein Fan fruchtiger Kaffees sein; ungefragt würde ich den Kigabah Gästen nicht als Espresso servieren.

Beste Wahl: Zubereitung als Lungo

Neben einem Vollautomaten (Philips HD8847/01) habe ich für diesen Test eine Stempelkanne sowie eine Filterkaffeemaschine (WMF romaOne) eingesetzt. Für diese Arten der Zubereitung ist die Privat Kaffee Rarität des Jahres 2016 bestens geeignet. Interessant finde ich, wie deutlich die geschmacklichen Unterschiede gegenüber der Zubereitung als Lungo im Vollautomaten ausfallen.

Tchibo Privat Kaffee Rarität Kigabah | Foto: Redaktion

Tchibo Privat Kaffee Rarität Kigabah | Foto: Redaktion

Einerseits wirkt der Kigabah als Filterkaffee runder und sanfter, andererseits ist er ein gutes Stück würziger. Bei den Fruchtnoten (Stichwort Sternfrucht) kommen die süßlichen Anteile signifikant stärker zur Geltung, die säuerlichen treten zurück. Es dauert eine Weile, bis die herben Noten im Abgang voll ausgeprägt sind. Anders als beim Espresso und Lungo bemerke ich sogar leichte Rauchnoten, die allerdings so dezent sind, dass sie kaum jemanden stören dürften. So gut der Kigabah aus der Stempelkanne und der Filterkaffeemaschine schmeckt – im Vergleich zum Lungo empfinde ich die Geschmackseindrücke hier als unnötig gedämpft. Keine Frage, die restlichen Bohnen aus meinem Test kommen in den Vollautomaten.

Wie bei Raritäten üblich ist diese Sorte nur erhältlich, solange der Vorrat reicht. Der Kigabah wird nur in den Tchibo-Filialen verkauft. Trotzdem merkwürdig: Auf der Website finde ich nicht mal einen Hinweis dazu. Daher vermute ich, dass der Vorrat für große Aufmerksamkeit zu klein ist.

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